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Stadt Geestland, Funktionsgebäude

Erneuerung des Deichweges, Anlegesteges und Neubau Funktionsgebäude

Auftraggeber
Stadt Geestland
Leistungszeitraum
2024 - 2026
Ort
Bad Bederkesa
Besonderheiten
Holzrahmenbauweise, Pfahlgründung
Tragwerksplanung
Ingenieurbauplanung
Technische Ausrüstung
Objektplanung

Erneuerung, Modernisierung Steg- und Uferanlage

Die Steg- und Uferanlage zwischen dem Sportboothafen und der Ankeloher Straße hat altersbedingte Schäden aufgewiesen. Sowohl die Spundwand als auch die Stegbohlen im Bereich des Dobbens waren nicht mehr standsicher, sodass eine umfassende Sanierung erforderlich wurde. Mit der nun abgeschlossenen Planung wurde das Ziel verfolgt, die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die Infrastruktur für Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu verbessern. 

 

Im Rahmen der Planung ist der Bau eines neuen Funktionsgebäudes in Holzrahmenbauweise vorgesehen. Das Gebäude umfasst einen Büroraum mit geringem Besucherverkehr, ein WC für Mitarbeitende der Verwaltung, eine kleine Teeküche sowie einen Schaltschrank zur Stromversorgung der Anleger. Die gewählte Holzrahmenbauweise ermöglicht eine ressourcenschonende, energieeffiziente und zügig realisierbare Bauweise. Auf dem Dach sind Solarpaneele vorgesehen, die unter anderem die elektrische Heizung unterstützen und damit ein nachhaltiges Energiekonzept gewährleisten.

Ergänzend wurden neue Schwimmstege geplant, die die Nutzbarkeit und Aufenthaltsqualität an der gesamten Anlage weiter steigern. Insgesamt entsteht so eine moderne, sichere und langfristig zukunftsfähige Hafen- und Uferzone.

 

Besonderheit des Projektes 

Das Projekt zeichnet sich durch mehrere technischen Herausforderungen aus, die eine präzise Planung und hohe Fachkompetenz erforderten. Besonders die schwierigen Bodenverhältnisse wurden zu einer herausfordernden Problemstellung, welche durch eine anspruchsvolle Statik, in Form von einer Pfahlgründung, abschließend geklärt werden konnte. Zusätzlich erschwerte die enge Zuwegung die logistische Umsetzung des Bauvorhabens.

Die geringe Höhe des Funktionsgebäudes stellt besondere Anforderungen an die technische Planung, ermöglicht jedoch die Integration innovativer und leistungsfähiger Komponenten. Dadurch entsteht ein funktionales, nachhaltiges und zukunftsfähiges Gebäude.

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