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GS Agri, Futtermittelwerk

Erweiterung eines Futtermittelwerks mit Gleisanschluss

Auftraggeber
GS Die Genossenschaft eG
Ort
Garrel
Tragwerksplanung
Verkehrsanlagenplanung
Technische Ausrüstung
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Objektplanung
Gesamtplanung

GS agri investiert in die Zukunft

Mit der Erweiterung ihres Futtermittelwerkes zur Nutzung von Bahnanlieferungen setzt die GS agri in Garrel neue Maßstäbe für Effizienz, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit in der Agrarlogistik. Das Projekt wurde durch umfassende Ingenieurleistungen begleitet – unter anderem durch unser Büro, das die Gesamtplanung für die schienengebundene Annahme von Futtermitteln und deren Zwischenlagerung übernommen hat. 

Der neue Gleisanschluss ermöglicht die direkte Anlieferung und Zwischenlagerung von Rohwaren wie Mais, Getreide und Ölschroten per Bahn. Mit einer Annahmeleistung von bis zu 400 Tonnen pro Stunde über zwei Annahmegleise zeigt sich das Potenzial dieser Infrastrukturmaßnahme deutlich. Die Bahnentladung reduziert nicht nur den CO₂-Ausstoß durch den Verzicht auf Lkw-Anlieferung, sondern entlastet auch die regionale Straßenlogistik – ein klarer Gewinn für Umwelt und Region. 

Die Erweiterung des Futtermittelwerks erforderte eine präzise Abstimmung zwischen baulichen, logistischen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Bauplanung Nord war als Gesamtplanerin für sämtliche erforderlichen Planungs- und Fachplanungsleistungen verantwortlich. Die Leistungen wurden sowohl vom eigenen Team als auch eingebundenen externen Büros erbracht und von uns koordiniert. Darüber hinaus haben wir die Koordination des Einbaus der Maschinentechnik übernommen – ein zentraler Schritt für den späteren Betrieb der Anlage. 

Das Gebäude wurde in Stahlskelettbauweise errichtet. Die Konstruktion umfasst, samt Erdgeschoss, 11 Ebenen, in der die rechteckigen Silozellen über 8 bzw. 10 Ebenen selbsttragend integriert werden. Den Abschluss bildet ein Technikgeschoss mit einseitigem Schrägdach und Flachdach. Um die hohen Lasten aus dem Gebäude und der Silo- und Anlagentechnik sicher in den Baugrund abzuleiten, erfolgte die Gründung mittels Tiefgründung auf Bohrpfählen mit Durchmessern von 41 bis 90 cm und Längen von bis zu 20 Metern. 

Der Neubau der Halle stellte uns vor die besondere Herausforderung, das Gebäude sowohl an einen bestehenden Gebäudekomplex mit vorhandener Anlagentechnik anzuschließen als auch zahlreiche neue technische Anlagen zu integrieren. Direkt angrenzend an unseren Neubau befindet sich ein Bestandsgebäude mit bereits installierter Technik, sodass eine präzise und passgenaue Anbindung erforderlich war. Die Planung und Ausführung erfolgten in enger Abstimmung mit den Anlagenbauern, um die komplexen Anforderungen optimal umzusetzen. 

 

Das Gebäude wurde in Stahlskelettbauweise errichtet. Die Konstruktion umfasst, samt Erdgeschoss, 11 Ebenen, in der die rechteckigen Silozellen über 8 bzw. 10 Ebenen selbsttragend integriert werden. Den Abschluss bildet ein Technikgeschoss mit einseitigem Schrägdach und Flachdach. Um die hohen Lasten aus dem Gebäude und der Silo- und Anlagentechnik sicher in den Baugrund abzuleiten, erfolgte die Gründung mittels Tiefgründung auf Bohrpfählen mit Durchmessern von 41 bis 90 cm und Längen von bis zu 20 Metern. 

Der Neubau der Halle stellte uns vor die besondere Herausforderung, das Gebäude sowohl an einen bestehenden Gebäudekomplex mit vorhandener Anlagentechnik anzuschließen als auch zahlreiche neue technische Anlagen zu integrieren. Direkt angrenzend an unseren Neubau befindet sich ein Bestandsgebäude mit bereits installierter Technik, sodass eine präzise und passgenaue Anbindung erforderlich war. Die Planung und Ausführung erfolgten in enger Abstimmung mit den Anlagenbauern, um die komplexen Anforderungen optimal umzusetzen. 

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